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Solarstrom für Olympiastadion in Oslo

25.07.2018

Amt für Kultur und Sport der Stadt Oslo gibt Photovoltaikanlage mit 212 kW Leistung auf Bislett-Stadion in Auftrag, um Klimaschutz durch Solarenergie anzukurbeln. PV-Anlage mit Panasonic-Modulen HIT® seit Ende Juni in Betrieb

Ottobrunn, 25. Juli 2017. Eine Photovoltaikanlage mit Signalwirkung hat das Amt für Kultur und Sport der Stadt Oslo (Kultur og Idrettsbygg Oslo KF) auf dem Bislett-Stadion in der norwegischen Hauptstadt errichten lassen. Seit Ende Juni diesen Jahres erzeugt eine Anlage mit Panasonic-Modulen HIT® mit 212,55 Kilowatt Leistung auf den Tribünendächern Solarstrom für das bekannteste Stadion Norwegens.

Die Anlage mit 654 Modulen Panasonic HIT® N325 ist in zwei Teilanlagen auf der Ost- und West-Seite oberhalb der Tribünen installiert. Mit Hilfe einer Flachdach-Aufständerung konnten die Module optimal in Richtung Ost und West positioniert werden. Die Photovoltaik-Anlage wird jedes Jahr rund 150.000 Kilowattstunden Solarstrom erzeugen, die komplett im Stadion verbraucht werden sollen.

Die norwegische Regierung hat das Klimaschutzabkommen von Paris unterzeichnet und legt einen starken Fokus auf umweltfreundliche Energielösungen. Bis 2030 sollen die CO2-Emissionen um 40 Prozent reduziert werden. „Diese Photovoltaikanlage ist ein erster Schritt und ein bedeutendes Signal in Richtung mehr Klimaschutz. Das Stadion ist ein Wahrzeichen in Norwegen, und wenn solch eine Anlage hier möglich ist, dann ist die Solarstromerzeugung auch auf anderen staatlichen Gebäuden möglich“, sagt Jan Erik Johansen, General Manager von Abmas Elektro. Der Elektro- und Solarfachbetrieb mit Sitz in Oslo hat die Anlage installiert.

Das Bislett-Stadion im Zentrum Oslos hat eine lange Tradition. Das ursprüngliche Stadion wurde zwischen 1917 und 1922 gebaut. Zahlreiche Meisterschaften fanden hier statt, darunter 1946 die Leichtathletik-Europameisterschaften und 1952 die Olympischen Winterspiele. 2004 wurde das alte Stadion durch einen Neubau ersetzt. Es beherbergt ein Fußballstadion mit einer Leichtathletikanlage. Das Stadion hat 15.400 Sitzplätze, davon sind 3.500 überdacht.

Im Sommer benötigen die Lüftung und die Kühlung in den Gebäuden viel Strom. Auch die Beleuchtung verschlingt viel elektrische Energie, vor allem die Beleuchtung der Indoor-Laufanlage, aber auch die Flutlichter im Stadion.

Höchste Moduleffizienz zum vernünftigen Preis

Auf den Tribünendächern ist der Platz knapp. „Deshalb wollte unser Kunde Module mit höchster Effizienz, so dass auf der knappen Fläche zu einem vernünftigen Preis möglichst viel Solarstrom erzeugt werden kann“, erklärt Johansen die Entscheidung für Panasonic Module HIT®. Auch der neue, 40 mm dicke Rahmen der Module HIT® N325 kann hier seine Vorteile ausspielen. Er ist für Wind- und Schneelasten bis 5.400 PA zertifiziert und kann so den Windgeschwindigkeiten in der Höhe und vor allem den hohen Schneelasten in Oslo standhalten.

Wichtig für Johansen waren vor allem auch die Ergebnisse der unabhängigen Tests, die Panasonic zusätzlich zu den obligatorischen Prüfungen durchführt. Sie bestätigen die höhere mechanische Stärke. Außerdem wiesen die Module HIT® N325 keine Mikrorisse in den Elektrolumineszenz-Tests auf. „Solche Elektrolumineszenz-Tests sind kein Bestandteil der Standard-Schneelastprüfung. Dass Panasonic sie freiwillig durchführen lässt und die Ergebnisse erhöhen das Vertrauen in das langfristige Qualitätsversprechen von Panasonic noch zusätzlich“, sagt Johansen.  

Bei der Installation war die Logistik eine Herausforderung. Das Stadion liegt inmitten einer dichten Bebauung, so dass die Anlieferung und der Transport der Komponenten per Hubwagen und Kran auf die Dächer exakt terminiert und wie geplant stattfinden musste.

Abmas Elektro bezieht die Module bei Solar Technologies Scandinavia, die als einer der führenden PV-Distributoren in Norwegen ein Partnerunternehmen von Panasonic Eco Solutions Europe sind. Der Fachbetrieb Abams Elektro mit 35 Mitarbeitern ist auf Elektroinstallationen in Wohnhäusern spezialisiert und bietet auch Photovoltaikanlagen und Batteriespeicher an. In Kooperation mit Solar Technologies Scandinavia hat das Unternehmen in den vergangenen drei Jahren PV-Anlagen mit rund drei Megawatt Leistung installiert.

„Der Photovoltaik-Markt in Norwegen befindet sich noch ganz am Anfang, aber wir rechnen mit beträchtlichen Wachstumsraten“, sagt Johansen. Im Jahr 2017 wurden 17 Megawatt PV-Leistung in dem Land installiert. Branchenkenner schätzen das jährliche Wachstum auf 35 Prozent in den kommenden drei bis fünf Jahren. Das Leuchtturmprojekt auf dem Bislett-Stadion könnte seinen Teil dazu beitragen.


Weitere Informationen:

Panasonic: https://eu-solar.panasonic.net/de/    
Abmas Elektro: www.elektrikerne.no  

Presseunterlagen zum Download:

Solarstrom für Olympiastadion in Oslo (PDF)
Solar energy for Olympic stadium in Oslo (englische Version) (PDF)

Bildinformationen:
Bislett Oslo Abmas Elektro (jpg)
Seit Ende Juni 2018 ist eine Photovoltaikanlage mit Panasonic Modulen HIT® mit 212,55 Kilowatt auf dem Bislett Stadion in Oslo in Betrieb. Installiert wurde sie von Abmas Elektro.
Foto: Abmas Elektro

PV Bislett Stadion Oslo_1 (jpg)
PV Bislett Stadion Oslo_2 (jpg)
Die Fotos zeigen jeweils eine Teilanlage der Photovoltaikanlage mit 212 kW Leistung mit Panasonic-Modulen HIT® auf dem Bislett-Stadion in Oslo.
Foto: Abmas Elektro


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Für Presse-Rückfragen:

Marlene Zapf
Panasonic Electric Works Europe AG
Robert-Koch-Straße 100
85521 Ottobrunn
Marlene.Zapf@eu.panasonic.com